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Etwas
spröde und schamhaft, aber gerade dadurch berührend, ist Jason
Berges vorliegende erotische Bilderserie. Hier dominiert keine
nette Routine, kein bunter Leerlauf oder Langeweile. Hier liegt
eine Konzeption vor, die den Betrachter in das Spannungsfeld
einer erotischen Inszenierung und Auseinandersetzung mit
einbezieht. Hier geht es um die Bewältigung von Gefühlen, von
Ohnmacht, von Hilflosigkeit, aber auch von Stärke und
Selbstbewusstsein. Und man spürt es ganz deutlich: Jason Berge
geht es um die Schönheit des Menschen und nicht um die
Legitimation voyeuristischer Ambitionen.
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